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Bildergalerie Philippinen

Philippinen

Unsere erste Reise führte uns im Oktober 1998 nach Busuanga (Palawan), wovon wir fünf Tage im Sangat Resort und eine Woche auf der MARIBETH verbrachten. Wir erlebten  El Nino mit all seinen schlimmen Folgen: Dauerregen verbunden mit Sturmböen, der Sedimentlawinen in's Meer spülte und den Tages- zum Nachttauchgang werden liess, Sichtweiten von beinahe unter Null und ausgebleichte Korallenlandschaften - eine riesige tote Wüste. Das Pech verfolgte uns auch an Bord der MARIBETH: zuerst Rattenplage, dann eine Schiffshavarie. Mehr Glück hatten wir im Mai 1999. Mit der SVETLANA, einem geräumigen und hochseetauglichen Schiff, fuhren wir von Palawan zum Basterra-, Beazley- und Tubbataha-Riff inmitten der Sulu See. Die drop offs dort sind beeindruckend, die Fischschwärme (Wimpelfische, Makrelen) gigantisch und die Schwämme tonnengross. Trotzdem waren vielleicht unsere Erwartungen etwas zu hoch geschraubt: Die Spuren der intensiven Fischerei (schwimmende japanische Fischfabriken) und der sinnlose Einsatz von Dynamit unter Wasser hinterliessen auch hier ihre Spuren. Nach 10 Tagen reisten wir weiter nach Yap/Mikronesien (siehe dort). 
Eine Kombination von Negros und Bohol lohnt sich alleweil. Die Inseln liegen gute 2 Stunden per Speedboot von einander entfernt. Unsere dritte Philippinen-Reise brachte uns im März 2006 zuerst ins Pura Vida bei Tumanguete/Negros. Dort fühlten wir uns rundum wohl: tolle Crew, stets Superstimmung (an der Bar wie beim Tauchen), saubere Zimmer und eine perfekt geführte Tauchbasis. Die Tauchplätze bieten für jeden Geschmack das Passende, auch wenn für die wirklich guten Plätze wie das Apo Reef einige Stunden an Hin- und Rückfahrt auf sich genommen werden müssen. Wir wären gerne länger geblieben, aber nach vier Tagen (weil ausgebucht) wechselten wir per Speedboot nach Takbilaran/Bohol und weiter ins Ananyana Resort. Schon bei der Ankunft der erste Schock: diese Stille, Oase der Ruhe - schon fast mystisch, im Vergleich zum lebhaften Pura Vida. Das Resort ist durchgestylt vom Badezimmer bis hin zum Essteller: alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Das Essen ist erstklassig - immer frisch, nie ab Buffet, doch sehr teuer. Doch waren wir nicht zum Tauchen dahin gefahren? Da wäre einiges mehr drin gelegen, was die Tauch-Infrastruktur betrifft. Die Tauchplätze mögen mit Negros nicht mithalten: mässiges Rifftauchen, ausser bei Cabilao, wo die Riffe noch sehr intakt sind.
Im März/April 2011 bereisten wir während drei Wochen nochmals Negros, dann Malapascua im Norden von Cebu, gefolgt von einer knapp einwöchigen Schiffstour mit dem Segler Philippine-Siren um das Gebiet von Süd-Leythe. Malapascua, bekannt für die frühmorgendlichen Sichtungen von Fuchshaien, ist ein lohnenswertes Ziel. Garantie, die Haie dort anzutreffen, gibt es allerdings nicht (ist schliesslich kein zoologischer Garten...). Doch wir hatten stets Glück und das Aufstehen um 04:30 h zahlte sich aus. Enttäuschend jedoch ist das Tauchgebiet von Süd-Leythe: leer. Keine Fische. Abgefischt. Dafür schöne Korallen und eine intakte Unterwasserwelt. Das Schiff S.S. Philippine-Sirene können wir nur empfehlen, auch wenn es recht instabil im Wasser liegt. Das Knarren des hölzernen Schiffsrumpfs und der Kabinenausstattung sorgt für eine stetige Geräuschkulisse. Für empfindliche Ohren sind nachts Oropax angesagt.
Alle Bilder analog.